Pekannuß- und Chashewnuß-Eis

Heute gab’s Pekannuß-Eis - garantiert ohne Proteine aus Fischblut und trotzdem ohne zusätzliches Fett. Die Pekannuß ist wie die verwandte Walnuß eine Steinfrucht (mit verholztem Endokarp und fleischigem Exokarp). Der dimere Fruchtknoten bildet nur einen Embryo aus, der bei Fruchtreife das gesamte Lokulament zu beiden Seiten der echten Septen ausfüllt. Im basalen Teil der Frucht findet man falsche Scheidewände. Das war der Teil des überflüssigen Wissens. Kommen wir nun zum Rezept, diesmal sogar mit ungefähren Mengenangaben.
Man nehme gut 100g Pekannüsse, zerkleinert diese, karamelisiert diese mit Vanillezucker (einfach mehrere Vanillekapselfrüchte in Zucker aufbewahren und schon hat man nach einigen Wochen wohlriechenden Vanillezucker), rund 3/4 der ausgekühlten Pekannüsse werden mit 400-500ml Milch püriert, dazu gibt man eine gute Prise geriebene Tonkabohnen, eine Prise Salz, die restlichen Pekannüsse und ca. 12g kleingehackte Schokolade (mit mindestens 70% Kakaobestandteilen, das war bei einer 125g Packung genau ein Stück) und einen ordentlichen Schuß Rum dazu und ab in die Eismaschine. Nach 20-30 Minuten hat man leckeres Eis. Da der Samen der Pekannuß einer der fettreichsten überhaupt ist (um die 70%), erübrigt sich hier die Zugabe von Sahne o.ä.
Demnächst mache ich das mit Walnüssen, Erdnüssen und Cashewnüssen.
Vielleicht sollte ich beizeiten mal ein Rezeptblog starten…
[Nachtrag: Und so sieht das Eis mit Cashewnüssen aus. Einfallslos wie ich bin, waren die restlichen Zutaten die gleichen.]






