Earl-Grey-Tee selbstgemacht

Vor einiger Zeit hatte ich mir ein 10ml Fläschen Bergamottöl gekauft. Damit kann man leckeres Eis produzieren oder aber man stellt sich selbst seinen Earl-Grey-Tee her. [Der aufmerksame Leser dieses Blogs wird sich sicher erinnern, daß ich außer mit Bergamotte aromatisiertem Tee sonst kein Freund von Aromenzusätzen zum Tee bin (selbst den Zusatz von Zucker, Milch oder gar Sahne lehne ich ab)]. Dies ist besonders geeignet, wenn man noch Tee vorrätig hat, den man nicht so recht mag, weil er z.B. zu kräftig schmeckt. Ich habe z.B. noch einen Ceylon Pekoe Mahagastotte, der ein halber Fehlkauf war, da er mir wie alle Ceylon-Tees, die ich bisher probiert hatte, zu kräftig schmeckt. Interessanterweise spricht man immer noch von Ceylon-Tees, obwohl Ceylon schon seit 1972 Sri Lanka heißt.
Also habe ich diesmal den Tee mit einigen Tropfen Bergamotte vermischt und dann mit kochendem Wasser aufgegossen. Die Infusion schmeckte mir wesentlich besser als der pure Ceylontee. Und vor allem schmeckte dieser selbstgemachte Earl-Grey-Tee um Klassen besser als alle vorproduzierten Earl-Grey-Tees, die ich bisher getrunken hatte. Rechnet man den Preis für das Bergamottöl auf die damit herzustellende Menge an Tee um, dann ergibt das geradezu einen Schnäppchenpreis. Bei ätherischem Öl aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) hat man auch die Gewißheit, daß im Tee keine naturidentischen oder künstlichen Aromen enthalten sind.





